Öffnungszeiten

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Warum ich keine festen Öffnungszeiten habe

 

Bevor ich mich als Fotografenmeisterin in Dortmund selbständig gemacht habe, habe ich u.a. in verschiedenen Foto-Studios gearbeitet. Die meisten meiner Chefs waren Foto-Kaufleute und haben nach anderen Kriterien gemessen als Fotografen.

 

Da hieß es meistens: „Sie sind ja schon seit 15 Minuten mit der Kundin im Studio. Wann sind Sie denn endlich fertig?“. Also hatte die Kundin 15 Minuten lang Zeit noch mal in den Spiegel zu schauen und sich daran zu gewöhnen fotografiert zu werden. Einige Menschen brauchen aber mehr Zeit um „warm zu werden“.

 

Manchmal waren die Studios auch im Keller oder in der 1. Etage und es gab nicht immer Türen, die man abschließen konnte. Da war dann eine dicke Kordel vor der Treppe und wenn einer drüberstieg, stand er plötzlich hinter mir und wollte Passfotos.

 

Da können Sie sich ja vorstellen, dass man sich dann nicht wirklich nackig fotografieren lassen wollte.

 

Schön war auch immer der Schrei der Kollegen: „Wann bist Du endlich fertig, da stehen 3 Passfotos im Laden.“

 

Zu der Zeit habe ich mir geschworen, dass ich, wenn ich mal ein eigenes Fotostudio habe, das anders machen werde. Manchen Menschen ist es unangenehm sich fotografieren zu lassen. Und wenn es dann noch wichtig ist, wie z.B. bei Bewerbungsfotos, dann nehme ich mir eben ein bißchen mehr Zeit. Ich muss schließlich nicht „warm“ werden, ich mache das seit 29 Jahren.

 

Wenn also die Tür zu meinem Fototelier abgeschlossen und der Sichtschutz runter gelassen ist, heißt das… MEIN KUNDE UND ICH SIND GERADE IN EINEM TERMIN.

 

Und darum keine festen Öffnungszeiten und Termin nur nach telefonischer Vereinbarung. Denn ich muss wissen wann Sie vorbei kommen wollen. Nicht, dass Sie vor verschlossener Tür stehen.

 

Der 2. Grund ist… ich arbeite alleine und nehme Außenauträge wahr, gehe zur Post, mache Mittagpause, besorge Requisiten, Büromaterial, Kaffee oder einfach Wasser für meine Kunden und vieles mehr. Ach ja… fast vergessen 😉 die Bildbearbeitung macht sich auch nicht von alleine. Dann das Marketing, Blog schreiben, Angebote schreiben, Buchhaltung, Vorgespräche, Bestelltermine und und und…

 

 

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