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Professionelle Bewerbungsfotos

Was sind für mich professionelle Bewerbungsfotos

und was unterscheidet sie von nicht professionellen Bewerbungsfotos?

Das hört sich irgendwie komisch an… professionell.

Klar, wenn Profi Fotografinnen und Fotografen Geld mit ihren Bildern verdienen wollen,

sollten Sie professionelle Bewerbungsfotos machen… und nicht unprofessionelle.

Also, wo liegt da der Unterschied?

Hier einmal meine Definition und was für mich dazu gehört.

Man sollte als Profi fotografieren können.

Damit meine ich die Grundlagen, die Technik an sich.

D.h. richtig belichten (Blende & Zeit), das richtige Objektiv benutzen,

mit Licht umgehen können.

Denn nur ein Mensch der das kann, ist für mich eine Fotografin oder ein Fotograf.

Da bin ich altmodisch. Zumindest im Bezug auf professionelle Bewerbungsfotos.

Denn da geht es um etwas.

Businessfotografie Frau in rosa Balzer vor unscharfem Hintergrund Fotograf in Dortmund

Eine häufige Frage von Menschen im Personalwesen ist:

„Sagen Sie mal Frau Coddington, warum sehen die Menschen,

die bei Vorstellunsggespräch zur Tür rein kommen,

oft so ganz anders aus als auf ihren Bewerbungsfotos?“

Das kann ein technisches Ding sein oder die Fotografin hat zu viel retuschiert.

Ich benötige mindestens 4 Dinge…

… eine Person, die ich fotografieren will, eine Kamera, ein Objektiv und Licht.

Entweder im Fotostudio oder Outdoor.

Und ich sollte wissen, wie ich scharf stelle und worauf ich scharf stelle.

Natürlich gibt es noch mehr… Kleidung, Hintergrund,

Posing, der richtige Augenlick,

ein Händchen für den nervösen Menschen vor mir,

Tricks um den richtige Gesichtsausdruck zu bekommen, etc.

Hier geht es aber um die Grundlagen.

Als Fotografin muss ich alle Faktoren in der der richtigen Kombination nutzen.

Und wenn ich die als Profi-Fotografin nicht beherrsche, dann habe ich ein Problem.

Blende & Zeit = Belichtung… exposure

Das Licht auf eine Person oder einen Gegenstandes scheinen lassen

= Beleuchten oder Ausleuchtung… lighting

Und eine Kombination aus verschiedenen Linsen in einer Halterung = Objektiv… lens

Bewerbungsfoto junger Mann mit Pullover professionelle Bewerbungsfotos Dortmund Fotograf in

Was heißt denn eigentlich „richtig“!?

Richtig belichten… nicht zu hell… nicht zu dunkel.

Die richtige Ausleuchtung für Bewerbungsfotos

= Das Licht muss zum Kopf passen und ihn nicht anders aussehen lassen als in der Realität.

Wobei ich damit den Menschen schlanker oder dicker aussehen lassen kann.

Auch ohne Bildbearbeitung im Nachhinein.

Das richtige Objektiv heißt… leichtes Teleobjektiv!?!

Je nach Sensorgröße und Seitenverhältnis.

In meinem Fall ein 50 mm Objektiv. Das ergibt bei meinem Sensor

ein 85 mm Objektiv. Für mich ideal zumindest für die Aufnahmen im Studio.

Outdoor arbeite ich mit einem etwas stärken Teleobjektiv.

Da möchte ich natürlich auch eine unscharfen Hintergrund.

Das hat mit dem Abstand des Menschen zum Hintergrund zu tun,

mit der Blendenöffnung, dem Abbildungsmaßstab.

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Und last but not least… das Bild sollte scharf sein.

Bei Bewerbungsfotos sind das die Augen, „der Sitz der Seele“.

Professionelle Bewerbungsfotos – ’ne Geschichte

Vor einiger Zeit kam eine junge Frau in meine Studio und fing voll an zu heulen.

Sie hatte auf die Schnelle irgendwo Bewerbungsfotos machen lassen.

Oder zumindest etwas, von dem sie glaubte, dass es Bewerbungsfotos seien.

1 Ausdruck mit 4 x dem selben Bild. Kopfbild mit Lächeln.

„Ich weiß, dass ich dick bin… aber so dick wie auf dem Foto bin ich nicht!“

Was war passiert?

Für die Aufnahme war ein Weitwinkel-Objektiv benutzt worden.

Weil ein Weitwinkel-Objektiv alles weiter weg erscheinen lässt als es tatsächlich ist,

ist der Mensch, der die Fotos gemacht hat, näher ran gegangen.

Das lässt aber ein Gesicht dicker aussehen und man hat das Gefühl,

die Nase kommt einem entgegen.

Das Gesicht wölbt sich auf den Betrachter zu.

Hier mal 2 Beispiele

professionelle Bewerbungsfotos Mann vor blauem Hintergrund Fotograf Fotostudio Dortmund
Gut – ca. 85 mm – leichtes Teleobjektiv – gegen – Schlecht – ca 24 mm Weitwinkel Effekt

Vielen Dank übrigens an den netten jungen Mann, der seinen Kopf hingehalten hat!

Das passiert auch schon mal einem Profi.

Aber eine Profin weiß, wie sie sich rettet. Mit Bildbearbeitung. Hahaha.

Das extreme Bild ist aber leider nicht mehr zu retten. Keine Ohren.

Vielleicht sollte ich einmal definieren,

was für mich professionelle Bewerbungsfotos sind.

Bewerbungsfotos – und dazu gehören für mich auch Business Portraits und Profilbilder

sind Bilder, die dem Menschen, bei dem man/frau sich um

einen Job oder einen Auftrag bewirbt, zeigen, wie man/frau aussieht.

Da Menschen aber gerne in Clichés denken, sollte da noch ein bißchen mehr zu sehen sein.

Ich könnte auch sagen… wir schicken noch ein paar Infos ins Unterbewusstsein unseres Gegenüber.

Ob die dann stimmen oder er/sie sich das selber denkt bzw. zu fühlen scheint…

… das nennt man self promotion oder Marketing.

Und wenn das dann so klappt, wie wir das zusammen planen…

dann ist das für mich professionelle Bewerbungsfotos.

P.S.: Natürlich dürfen wir nicht lügen, das würde immer jemand heraus finden

und Sie sich damit auch nicht wohlfühlen.

Aber ein bisschen aufpolieren und günstig darstellen ist nicht verboten, isn’t it!

Meine jahrzehnte lange Berufserfahrung hat mir gezeigt, das die Menschen alle

viel interessanter sind als sie selber glauben.

Das können wir zusammen herausfinden und richtig verpacken.

Oh man, darüber könnte ich ganze Bücher schreiben… ein Blog ist ein Anfang.

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